10 Irrtümer über Bibel, Gott, Glauben
1. “Wie du mir, so ich dir!” Rache ist heute noch völlig legitim. In der Bibel steht doch “Auge um Auge, Zahn um Zahn”
Irrtum!
Das Gebot aus dem Buch Mose gilt im alten Bund. Durch Jesus Christus hat Gott einen neuen, ewigen Bund mit dem Menschen geschlossen. Doch Jesus ist nicht gekommen, um das Gesetz für nichtig zu erklären, sondern vielmehr um zu erfüllen.
Ihr habt gehört, daß gesagt ist: »Auge um Auge und Zahn um Zahn!« (39) Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar;
(Die Bibel, Matthäus 5,38-39)
2. Natürlich gibt es gute Menschen! Schließlich hat doch jeder einen guten Kern.
Irrtum!
Es mag erschütternd klingen, aber: Es gibt keine guten Menschen. Ausnahmslos alle sind von Natur aus Böse und verdienen die ewige Verdammnis.
Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer! (13) Ihre Kehle ist ein offenes Grab, mit ihren Zungen betrügen sie; Otterngift ist unter ihren Lippen; (14) ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit, (15) ihre Füße eilen, um Blut zu vergießen; (16) Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn, (17) und den Weg des Friedens kennen sie nicht. (18) Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen.«
(Die Bibel, Römer 3,12-18)
3. Ob Christen, Moslems oder Hindus; schließlich glauben doch alle an denselben lieben Gott.
Irrtum!
Es gibt nur einen einzigen, allmächtigen, lebendigen, wahren Gott der Bibel. Alles Andere entspringt der menschlichen Fantasie und führt letztendlich unweigerlich zum Verderben. Das alles ist Götzendienst. Eines Tages wird sich jedes Knie vor dem Wahren Gott beugen. Nicht eine menschliche Religion, sondern das Evangelium ist der Weg zu Gott. Es ist der von Gott selbst festgelegter Weg.
Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! … Dort werdet ihr den Göttern dienen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen. … denn es steht geschrieben: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«.
(Die Bibel, 2. Mose 20,3 / 5. Mose 4,28 / Römer 14,11)
4. Gute Menschen kommen automatisch in den Himmel!
Irrtum!
Nur Kinder Gottes, also solche die sich für Jesus Christus entschieden haben und durch sein Blut mit Gott versöhnt wurden, kommen in den Himmel. Das alles kann nur durch Gnade Gottes geschehen. Gute Werke können einen Menschen nicht mit Gott versöhnen. Der Mensch ist von der Natur aus ein Sünder und nicht fähig, in Gottes Augen Gutes zu tun. Wenn sich aber jemand bekehrt, so werden ihm alle Sünden vergeben. Gott sieht ihm nicht mehr seine eigene Sünde an, sondern die Gerechtigkeit seines Sohnes.
Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.
(Die Bibel, Johannes 3,36)
5. Gott ist oft ungerecht!
Irrtum!
Wieso lässt Gott Dies und Jenes zu? Weil sich der Mensch dazu selbst entschieden hat, so zu leben. Nicht Gott vom Menschen, sondern der Mensch hat sich von Gott abgekehrt. Gott ist vollkommen gerecht und treu. Und was haben die Menschen bitte schön für ein Recht, Gott den Schöpfer zu sagen wie er sein soll und ihn zu beschuldigen, nur weil sie nicht selbst klar kommen?
Eine kurze Frage zum Schluss: Wer zieht den Abzug des Maschinengewehrs im Kriegsgefecht? Mensch oder Gott?
Und gleich wie sie Gott nicht der Anerkennung würdigten, hat Gott auch sie dahingegeben in unwürdige Gesinnung, zu verüben, was sich nicht geziemt,
(Die Bibel, Römer 1,28)
6. Die Bibel ist lediglich ein von Menschen geschriebenes, kluges Buch.
Irrtum!
Die Bibel ist zwar durch Menschenhand geschrieben worden, doch durch den Heiligen Geist bzw. Gott eingegeben. (Dreieinigkeit Gottes – Vater, Sohn, Heiliger Geist) Nur die Bibel beinhaltet echte unverfälschte Weisheit.
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
(Die Bibel, 2. Timotheus 3,16)
7. Wir leben im 21. Jahrhundert! Viele Aussagen der Bibel sind mittlerweile veraltet, nicht mehr aktuell.
Irrtum!
Sie sind heute genau so aktuell und haben die gleiche Autorität wie damals. So wird es auch für immer bleiben.
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. … Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig; und der Herr, der Gott der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll.
(Die Bibel, Markus 13,31 / Offenbarung 22,6)
8. Ich komme auch alleine, ohne Gott ganz gut zurecht und brauche ihn nicht.
Irrtum!
Und wie soll es weiter gehen? Was nützt dir das alles im Leben, wenn du am Ende deine Seele verlierst?
Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, … Denn was wird es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und sein Leben verliert?
( Die Bibel, Römer 1,18 / Markus 8,36)
9. Hölle und Teufel gibt es nicht. Das haben die Menschen erfunden.
Irrtum
Die Existenz der Hölle wird durch das Wort Gottes bestätigt, genau so wie die Existenz des Teufels.
Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle! … Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann;
(Die Bibel, Markus 10,28 / 1. Petrus 5,8)
10. Eine kleine Sünde kann man sich ab und zu ruhig mal erlauben. Ist nicht so schlimm.
Irrtum!
Ist es aber! Es gibt keine kleine oder große Sünde. Sünde ist Sünde – und der Lohn der Sünde ist der Tod.
Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden. … Denn der Lohn der Sünde ist der Tod;
(Die Bibel, Jakobus 2,10 / Römer 6,23)
Share and Enjoy
Tags: bibel, glaube, gott, theologie
Trackback von deiner Seite.














Comments (2)
Oh mein Gott, wie ich diese Christlichen Fanatiker hasse. Mein Vater sagte mal so schön: “Alle Extreme sind nicht gut. Egal ob man z. B. extrem Rechtsradikal ist oder extrem Gottesgläubig.”
Zu Punkt 2: In einem stimmen wir überein: Ich bin auch der Meinung, dass jeder Mensch, von Natur aus, eher eine Tendenz zum Bösen hat. Aber jeder Mensch hat es selbst in der Hand und zu glauben, dass alle Menschen böse sind, ist aehr, sehr Weltfremd. Mach mal die Augen auf, es gibt genug Menschen, die ausschliesslich Gutes tun (Naja, nicht die Pastore die ein Faible für Knaben haben).
Zu Punkt 3: Findest Du es nicht sehr anmassend, deinen Glauben als den einzigst Wahren darzustellen? Wenn also jemand nur Gutes tut, aber einen anderen Glauben hat, ist er also weniger Wert bzw. verdammt? Echt jetzt??? Also ich bin der Meinung, sollte es denn tatsächlich einen “Lieben Gott” geben, wird es ihm doch mehr um den Menschen und seine Taten an sich gehen, als um den Tempel in dem er betet. Solange der Mensch gutes tut, seine Mitmenschen schätzt, soll er doch glauben an wen er will. Viele Menschen schöpfen Kraft aus Ihrem Glauben, da ist es doch egal ob Christ, Moslem oder Hindu. Zudem, mach dich mal schlau. All diese Glaubensrichtungen haben viele Übereinstimmungen. Wenn schon fanatisch Christlich, dann auch bitte Weltoffen und tolerant.
Zu Punkt 4 & 9: Naja, heute wissen wir ja, dass in den Wolken keine Engelchen sitzen. Über dem Himmel beginnt ist das Universum, in welchem wir nur ein kleiner Mückenschiss sind. Unter uns ist auch keine Hölle, sondern ein Erdkern. Früher wusste man es nicht besser. Die Erde war eine Scheibe und bei Gewitter hatte man irgendeinen Gott erzürnt. Auch hier sollte man realistisch bleiben. Aber irgendwo muss auch dieses riesige Universum drinstecken, evtl. findet sich da eine Art Gott – ich möchte mich also nicht erdreisten zu sagen, dass es keinen “Gott” gibt. Nur sind mancvhe Dinge heute klar erforscht und wir befinden uns nicht mehr auf dem Wissensstand von Annodazumal, wo man es nicht besser wusste.
Zu Punkt 6 & 7: Nur die Bibel beinhaltet echte UNVERFÄLSCHTE Weisheit? Wenn ich mir manche Übersetzungen, vom Englischen ins Deutsche durchlese, schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen. Und diese wurden, zu einem grossen Teil, von Leuten übersetzt, die diesen Beruf/diese Sprache erlernt haben, während ich nur auf mein Schulenglisch zurückgreife. Oftmals wird gesagtes komplett aus dem Zusammenhang gerissen. Ist ja auch logisch, viele Worte haben mehrer Bedeutungen. Ich hoffe also, dass Du aus der ursprünglichen, original Bibel liesst und Dein Wissen bezüglich unverfälscht, darauf stützt. Es fällt mir schwer zu glauben, dass diese 1:1 in allen Möglichen Sprachen übersetzt wurde. Also möchte ich sagen: Die Bibel ist lediglich ein Buch, welches eine Menge Weisheiten beinhaltet, aber man muss auch bedenken, dass dies vor Ewigkeiten geschrieben wurde, als die Menschen noch eine ganz andere Weltanschauung hatten, sich vieles noch nicht erklären konnten und welches nachträglich, sicher nicht 100%ig akribisch übersetzt wurde. Man sollte also auch zwischen den Zeilen lesen.
Zu Punkt 8: siehe meine Einleitung und “Zu Punkt 4 & 9″.
Zu Punkt 10: Dem entgegen setze ich das “Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner” (Lukas 18, 9-14).
Sollte Du tatsächlich an einen “Lieben Gott” (von welchem übrigens erst im Neuen Testament berichtet wird) glaubst, solltest Du eine Menge überdenken und nicht so Stur Weltfremd sein. Sollte es diesen nämlich wirklich geben, wird er sicher nichts gegen unehelichen Sex, das Nutzen von Kondomen oder gegen Homosexuelle haben. Was er aber sicherlich nicht abkann, sind christliche Fanatiker und Personen welche Kinder schänden. Der Glaube kann was sehr Gutes sein, man sollte es aber nicht übertreiben und stets tolerant und Weltoffen bleiben…
Peace & Cheers
Sascha
Hallo Sascha,
danke für dein Kommentar und entschuldige bitte die späte Antwort.
Zu Punkt 2)
Gerade das Wort Gottes hat mir die Augen geöffnet dafür wie die Menschen in Wirklichkeit sind. Sie sind böse. Natürlich bemüht sich irgendwie jeder, gut zu sein, doch wirklich gut ist keiner. Vor Gott sind alle Menschen absolute Sünder. Und für eine Sünde reicht bereits nur ein Gedanke. Aber selbstverständlich ist diese Denkensweise weltfremd! … das was das Wort Gottes sagt, widerspricht in ganz vielen Aspekten der allgemein-gültigen Meinung. Doch die Bibel sagt die Wahrheit.
Zu Punkt 3)
Ich finde es nicht anmaßend, sondern korrekt. Ich würde es nicht tun, wenn ich selbst davon nicht zu 100% überzeugt wäre. “Solange der Mensch Gutes tut…” ist allgemein problematisch, denn ein Mensch, der Sünder ist, kann in Gottes Augen nichts Gutes tun, da er in der Sünde lebt und von vorneherein nicht mit Gott wandelt. Hier ist nicht die Rede von irgendeinem Gott, sondern vom Gott der Bibel. Mir ist klar, dass viele Glaubensrichtungen, Religionen usw viele Übereinstimmungen haben, doch das ist keine Lösung für mich. Auch ein gefälschter 50 Eure-Schein hat viele Übereinstimmungen mit echtem Geld… doch es ist immer noch Falschgeld! Es ist nicht das “eine Richtige”.
Zu Punkt 4 und 9)
Was das Thema Wissenschaft angeht: Immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen nur die Existenz des allmächtigen Gottes. Für mich ist vieles aus der Wissenschaft eine Bestätigung für die Existenz Gottes und der Wahrheit der Bibel.
Zu Punkt 6 und 7)
Die Bibel ist definitiv mehr als nur ein Buch welches einige Weisheiten beinhaltet. Natürlich ist nicht jede Bibelübersetzung optimal und es gibt einige, die sich leider an den Grundtext nicht sehr genau halten. Doch es gibt eine Fülle von Übersetzungen, die den Grundtexten treu sind. Natürlich wurde die Bibel von Menschenhänden niedergeschrieben. Die einzelnen Autoren waren auch sehr verschieden. Arme, Reiche, Könige, einfache Menschen… doch sie alle wurden bei der Niederschrift von Gott geleitet. Er wachte über ihre Gedanken und das was sie schrieben. Jedes biblische Buch ist von Gott eingegeben. Davon bin ich zu 100% überzeugt. Beispielsweise ist es eine Tatsache, dass es in der Bibel keinen einzigen Widerspruch gibt und das ganze Wort Gottes völlig schlüssig in sich ist, obwohl sich die Autoren aufgrund ihrer Aufenthaltsorte und dem Zeitrahmen nicht gekannt haben konnten.
Zu Punkt 8 )
Dieses Gleichnis widerspricht nicht dieser Tatsache. Der Zöllner ging gerechtfertigt nachhause, doch er ist nicht besser als der Pharisäer. Sondern er hat seine Schlechtigkeit anerkannt, Buße getan und Gott hat ihm vergeben.
im Alten und neuen Testament handelt es sich genau um denselben Gott. Es ist nicht wahr, dass erst das neue Testament von einem “lieben Gott” berichtet. Gott ist seid immer gnädig, liebend und gerecht. Aber er kann auch zornig werden.
Was tolerant und weltoffen angeht: Ist Gott tolerant und weltoffen? Nein – er toleriert keine Sünde…. anders als die Menschen. Natürlich ist die Toleranz für die Menschen etwas Gutes, doch anders für Gott. … Und Gott hat ganz klar etwas gegen die Sünde in jeglicher Hinsicht…