Lebensgeschichte von Nana – Mein Leben war leer
Mein Leben war leer, unbefriedigend und ohne Ziele. Warum lebe ich? Was ist das Ziel dieses Lebens? Diese Fragen führten mich zur Suche.
Die Antworten der Gesellschaft waren für mich nicht zufriedenstellend und ich wollte mich von einem Idealbild des Menschen nicht manipulieren lassen. Denn nur zu leben um zu arbeiten, eine Familie zu haben und sie durch die Arbeit zu unterhalten, war meiner Meinung nach keine Antwort auf die Frage, warum ich lebe. Dies war für mich nicht der Sinn des Lebens.
Was ist wenn ich unzufrieden werde und was ist wenn all dies zerbricht?
Ich ging durch eine von der Pubertät hervorgerufene Kriese, in der meine Persönlichkeit am Punkt stand, sich zu einer Person zu entwickeln, die ich in Zukunft sein werde. „Wer bin ich“ und „Wer will ich sein“. Mit diesen Fragen habe ich mich beschäftigt.
Es war mir bewusst, dass die Entscheidungen welche ich bezüglich meiner Lebensart treffe, einen entscheidenden Einfluss auf mein zukünftiges Leben haben werden. Doch eine Lebensart zu finden, dank der ich das Ziel des Lebens erreiche und dadurch zufrieden sein werde, war schwer.
Ich habe mir vorgenommen, eine eifrige Frau zu sein, die ihr ganzes Leben für die Karriere investiert, um damit Ansehen und Respekt zu gewinnen. Ich war überzeugt, dieses Ziel erreichen zu können – wenn ich dafür alles opfere was ich habe. Meine Zeit, mein Kraft, mein Herz und mein Leben.
Aber mir kam die Frage, was ist wenn du für dieses Ziel dein ganzes Leben opferst, am Ende aber feststellst, dass du dein eigentliches Ziel verfehlt hast? Dieser Weg würde mich nicht glücklich machen. Ich würde in eine falsche Richtung gehen. Das wäre für mich eine Tragödie.
Ich dachte, ich mache mich von den gesellschaftlichen Erwartungen los und reise durch Kulturen, Natur, begegne interessanten Menschen, sammle reichlich Erfahrungen und mache damit Eindruck auf Menschen.
Mir kam die Frage, was ist, wenn du alles aufgibst und mitten auf dem Weg feststellst, dass du sehr einsam bist und dass du dein Ziel vollkommen verfehlt hast?
Woher habe ich die Garantie, wenn ich meine eigene Familie habe, dass dies mich glücklich macht? In unserer Gesellschaft gibt es nicht wenige Hausfrauen, die frustriert sind, weil sie von ihren Männern nicht beachtet werden und ihre Kinder nicht die Anerkennung und Dankbarkeit für das geopferte Leben zeigen.
Wer kann mir aus diesem Elend und dieser Verwirrung helfen? So viele Fragen – aber keine Antworten. Und wenn man wüsste, was in mir vorgeht, würde man mich für verrückt halten. Ich will mein Leben nicht auf Oberflächlichkeiten bauen.
Mein kindlicher Glaube an Gott verschwand während des Erwachsenwerdens. Wo ist Gott? Warum redet er nicht? Warum zeigt er sich nicht?
Doch der Glaube war nicht ganz verschwunden, denn unbewusst glaubte ich, dass es jemanden gibt, der alles in seiner Hand hält.
Ich habe den Glauben eher verleugnet, denn ich kam mit dem Gedanken nicht zurecht, dass es einen Gott gibt und ich eines Tages, wenn ich vor ihm stehen muss, nicht bestehen werde. Denn Gott ist heilig, herrlich, wunderschön und mächtig. Ich kann nie gut genug sein, um mit diesem Gott etwas zu tun zu haben. Diese Gedanken haben mich zornig gemacht und ich habe sie ins Unbewusste verdrängt und so getan, als ob es keinen Gott gäbe.
Begegnungen mit manchen gläubigen Menschen haben mich zum Nachdenken bewegt und meinen Blick auf Gott gelenkt. Ich fing damit an, mich mit der Bibel auseinanderzusetzen und entdeckte, dass es für diese alle Probleme eine Lösung gibt.
In der Bibel (Johannes 3,16) steht, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen eigenen Sohn gab, damit jeder der an ihn glaubt, nicht verloren gehen muss, sondern das ewige Leben haben wird.
Ich bin nicht fähig, ein guter Mensch zu sein, gute Werke zu tun und mich an das Gesetz zu halten. Ich gebe zu, dass ich es nie schaffen kann. Aber ich glaube, dass durch Jesus Christus meine Sünden, die vergangenen aber auch die zukünftigen, mir vergeben sind und dass ich mich durch diesen Glauben zu Gott nähern kann.
Im Alter von 14 Jahren habe ich ganz offen gesagt: „Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann komm und zeige es mir doch!“ Ich habe auch gebetet, weil ich nicht gezwungen werden wollte, mich an Gesetze zu halten und praktisch wie in einem Gefängnis zu leben, wo ich vieles nicht darf. Ich wollte frei sein im Glauben und wenn ich mich ändern soll, soll er mir diesen Willen in mein Herz legen.
Als ich mich mit der Bibel mehr auseinandergesetzt habe, habe ich entdeckt, dass Gott uns zu nichts zwingen will. Er will, dass wir alles aus Liebe zu ihm tun. Das war für mich die Bestätigung, dass das Anliegen meines Herzens richtig war.
Jesus hat mir gezeigt, dass es ihn wirklich gibt. Somit ist er in meinem Leben der Weg, die Wahrheit und das Leben.
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Tags: glaube, gott, jesus christus, lebensbericht, Zeugnis
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