Lebensgeschichte von Witold – Niemals zurück
Mein Name ist Witold Grzesiek und ich bin 32 Jahre jung (eher alt).
Aufgewachsen bin ich in Oberschlesien, dort, wo beinahe alle Menschen streng-katholisch sind. Ich durchlebte alle religösen Rituale, die zum katholischen Leben dazugehören. Schon früh in meiner Jugend fragte ich nach dem Sinn des Lebens. Es gab Zeitabschnitte, wo ich versuchte durch regelmäßigen Gottesdienstbesuch ein guter Katholik zu sein und ein anständiges Leben zu führen, denn ich wollte Gott gefallen.
Trotz meiner Vorsätze konnte ich aber nicht immer ein vernünftiges Leben führen.
In der Jugendzeit, begleitet von viel Musik, diversen Drogen und Ideen von Selbstverwirklichung, stellte ich immer wieder fest, es sei alles sinnlos, trotz einer liebevollen und guten Erziehung.
Mit 24 Jahren hörte ich zum ersten Mal von einer frei-evangelischen Gemeinde, wo ich zum Gottestdienst eingeladen wurde. Für mich war es eine “Sekte”, die die armen und ahnungslosen Mitglieder finanziell und psychisch ausbeutete.
Mein Ehrgeiz packte mich, ich wollte einem der Mitglieder “dieser Sekte” beweisen, daß sie nicht bibeltreu seien.
Ich untersuchte intensiv die Bibel und den Katechismus, bis tief in die Nächte hinein.
Letztendlich allein das Bibelstudium trieb in mir hauptsächlich zwei Gedanken hervor (plus einige Tränen): daß der Herr Jesus Christus ein unbeschreiblich liebender und machtvoller Gott ist; und daß ich vor dem großen Gott niemals bestehen kann.
Ich wollte nur noch Vergebung erlangen, mir war plötzlich die Gewalt und Menge meiner Sünde bewußt. Vergeblich suchte ich Befreiung von der Last der Sünde bei der Beichte im Dom.
Danach führte ich ein langes und schwieriges Gespräch mit dem Jugendleiter der Gemeinde und ich durfte die kostbare Gnade des Herrn Jesu im Gebet annehmen. Seitdem sind neun Jahre vergangen, mein Leben und Denken änderte sich in allen Dingen schlagartig! Heute kann ich nur noch sagen: niemals zurück! Dem Herrn Jesus sei Dank!
Share and Enjoy
Tags: glaube, gott, jesus christus, lebensbericht, Zeugnis
Trackback von deiner Seite.














Comments (4)
Ok aber was ist wenn das garnicht wahr ist? Ich habe einen Freund der ist ein gläubiger Moslem. Er hält Islam für die Wahrheit ist sich auch sicher dass er in das Paradies kommt. Zum Beispiel Buddisten halten Buddismus auch für Wahrheit. Wieso bist du dir so sicher, das gerade du mit deiner Sache Recht hast und du nicht irrst?? Das ist nur eine logische Frage. Gruß
Hallo Alexej,
Wahr ist die Liebe. Gott ist Liebe. Es ist egal, welche Religion du gebrauchst, um diese Liebe zu finden. Du kannst diese Liebe nur finden, indem du die Vergebung für dich selbst und auch für deinen Nächsten annimmst. Dein Nächster ist, unter anderen, auch dein ärgster Feind. Es erfordert mentale Übung: deinen Nächsten zu lieben, wie dich selbst. Wenn du die wahre Liebe gefunden hast, merkst du, dass du ein Teil dieser Liebe bist.
Liebe Grüsse
Elisabeth
Hallo Elisabeth,
leider muss ich dir an einer Stelle widersprechen. Es ist nicht die Religion, die zu Liebe befähigt und zu Gott führt. Eine Religion ist nur eine Menschliche Erfindung. Echte wahre Liebe kann nur von dem einen wahren Gott der Bibel kommen. Man kann sie nur in ihm finden. Nur er kann einen Menschen dazu befähigen. Genau so ist es mit der Vergebung. Wahre Liebe, wahre Vergebung ist ein Geschenk / Gnade Gottes und der Mensch an sich selbst kann da nicht viel tun, außer diese Gnade Gottes, die sich in Jesus Christus äußert, anzunehmen. Dies hat auch nichts mit einer mentalen Übung zu tun.
Grüße
…und dieses Wunder der Gnade und Vergebung, das ich empfange, kann ich dann in Liebe weitergeben an die, mit denen ich nicht einig bin, denn die Liebe vereint.
Lieber Gruss
Elisabeth