Lebensgeschichte von Pawel – Jetzt hat mein Leben Sinn!
Mein Leben ohne Gott
Mein Name ist Pawel. Ich wurde am 25. Januar 1984 als ein gesundes Baby in der polnischen Stadt Ostrow geboren. Im Alter von 4 Monaten erkrankte ich nach einer Polio-Impfung an Kinderlähmung. Seit dem bin ich schwer körperbehindert. Daraufhin verließ uns mein Vater und ich lebte zusammen mit meiner Mama in einer Bruchbude, wo es im Flur nach Gas stank und aus der Steckdose Funken sprühten.
Aufgewachsen bin ich in einer katholischen Familie. Besonders meine Oma passte immer auf, dass ich regelmäßig zu Maria betete und die Kirche besuchte (meistens mit ihr). Als Kind war ich also sehr religiös. Manchmal betete ich stundenlang Rosenkränze zu Maria, betete sie (natürlich) mit auswendig gelernten Gebeten an. Doch ich machte mir nie ernsthaft Gedenken über Gott, geschweige das Kreuzwerk Jesu. Selbstverständlich ging ich zu Heiligen Kommunion.
Obwohl es noch damals in Polen nicht immer leicht war, empfand ich meine Kindheit als eher unbekümmert. Meine Familie hat mich immer sehr geliebt. Alle haben mir immer geholfen und mich bei allem unterstützt.
Ab und zu fuhren wir nach Deutschland zu meiner Tante, die hier bereits lebte. Das war immer ein ganz besonderes Erlebnis. Deutschland war damals im Vergleich zu Polen wie ein anderer Planet. Das Leben und sonst alles war einfach besser. (ok, ist es in vielen Bereichen immer noch)
Irgendwann lernte meine Mama mithilfe meiner Tante einen Mann kennen. Eine nicht allzulange Zeit später heirateten sie. Seitdem lebe ich zusammen mit meiner Mama und Stiefvater in Deutschland. Meine Familie in Polen besuche ich meistens im Sommer.
Auch hier in Deutschland war ich weiterhin sehr religiös, besuchte immer die örtliche Kirche und praktizierte immer schön brav alle religiösen Rituale inkl. Firmung. Viele Leute bewunderten mich für meine Religiösität.
Zu dieser Zeit kamen die Probleme. Meine Behinderung fing an mir bewusst zu werden. Mehrmals habe ich mich in ein Mädchen erfolglos verliebt. Außer meiner Familie hatte ich praktisch keine richtigen Freude und fühlte mich oft sehr einsam. 1999 hatte ich in Bad Wildungen eine schwere Wirbelsäulenoperation. Ich musste praktisch alles neu-erlernen. Es war sowohl eine körperliche, als auch psychische Belastung.
Zunehmends wurde ich depressiv. Ich fühlte mich vor allem einsam und machte mir die unmöglichsten Gedenken. Die Einsamkeit trieb mich bis in den Wahnsinn. Besonders am Wochenende war es immer schwer. Oft saß ich alleine vorm PC oder lag im Bett und weinte. Mein allergrößter Wunsch war, eine Freundin zu haben.
Durch einen meiner Schulkameraden lernte ich die Jugend einer Christlichen Gemeinschaft kennen. Sie trafen sich immer Freitag abends in ihren Räumlichkeiten in der Innenstadt. Eines Tages im Unterricht hat er mich dorthin eingeladen. Ich nahm seine Einladung an. Mehrmals habe ich die Jugend besucht. Doch irgendwie wurde es wieder weniger, sodass der Kontakt für eine Zeit lang praktisch abgebrochen war.
Da ich damals noch ein religiöser Katholik war uns auserdem noch in Meditationen, speziell das Positive Denken (nach Dr. Joseph Murphy) vertieft war, schien mir anfangs das alles dort nicht normal. Wieso beten die nur Jesus an? Wieso beten die Maria nicht an? Was ist das für eine Sekte überhaupt? … dachte ich. Ich hatte sehr Angst vor dem Jugendleiter. Habe mir schon die schlimmsten Situationen im Kopf vorgestellt. Beispielsweise wie er mich mit seinen Gefolgen mit Maschinengewehren bewaffnet von Zuhause entführt.
Ich war auf der Suche nach Glück, nach Erfüllung meiner Sehnsüchte. Dabei probierte ich alle möglichen Sachen aus. Verschiedenste Meditationen, positives Denken usw. usw. Habe Bücher gelesen wie “Die Macht Ihres Unterbewusstseins” oder “Wunderwerk Unterbewusstsein”. Ich dachte, damit kann ich alles schaffen.
Das Ende der Geschichte war einfach nur tragisch. In einer Internet-Partnerbörse lernte ich ein Mädchen kennen. Auch sie hatte viele Probleme im Leben. Ihr Papa ist verstorben, ihre Mama abgehauen und sie selbst schwer herzkrank. Wenn sie nicht bald operiert wird, wird sie sterben. Ich wollte die Welt für sie bewegen. Wollte ihr mit allen Mitteln helfen. Eine kurze Zeit später verliebte ich mich in sie. Kurz vor Weihnachten 2006 gestand sie ihre Liebe zu mir. Für mich ging ein Traum in Erfüllung! Endlich habe ich ess geschafft! …dachte ich. Durch einen Zufall kam es raus, dass es sich um eine 50-jährige professionelle Betrügerin handelt. Dann ging das Psychoterror los. Bis heute gibt es in meiner Psyche Spuren dieser schrecklichen Erlebnisse.
Mein Weg zu Gott
Irgendwann erinnerte ich mich an die Jugend und besuchte sie wieder. Mit der Zeit erkannte ich die Wahrheit. Diese Menschen hatten etwas, was ich nicht hatte. Etwas wonach ich schon lange gesucht habe. Dieses Etwas war eine lebendige Beziehung zu Gott. Sie haben wahre Liebe, wahre Gnade, wahre Vergebung erfahren. Mit der Zeit fand ich in der Christlichen Jugend Freude. Immer mehr erkannte ich, dass diese Menschen wirklich an die Wahrheit glauben. An den lebendigen Gott.
Anfangs währte ich mich dagegen innerlich. Ich hielt an meinen bisherigen Gedenken. Doch immer mehr erkannte ich, dass ich im Falschen liege und dass das die Wahrheit ist. Es ist die Bibel, das Wort Gottes. Es ist Jesus Christus, der für uns am Kreuz starb, damit wir in Ewigkeit mit Gott leben können.
Eine lange Zeit habe ich mir Freude gewünscht. Ich erwähnte wie einsam ich oft war. Im Januar 208 feierte ich meinen 24-sten Geburtstag. Ich lud die ganze Jugend (ca. 30 Personen) zu mir nach Hause ein. An diesem Abend erkannte ich was Gott für mich getan hat. Er hat mir viele wunderbare Freunde und diesen wunderschönen Abend geschenkt! So etwas kannte ich bisher noch nicht. Als Geburtstagsgeschenk habe ich von der Jugend eine Bibel bekommen. Als alle Gäste nach Hause gingen, habe ich mein Leben unter Tränen den Herrn Jesus Christus übergeben.
Ich tat Buße über meine Sünden und dankte ihn dafür, dass er für meine Sünden am Kreuz gestorben ist. Ich lud ihn in mein Leben ein. Habe ihn als meinen Herrn und Heiland angenommen.
Ich verstand: Keine Religion, kein positives Denken, keine Meditationen oder andere okkulten Praktiken können wirklich helfen, geschweige den Menschen retten. Sie alle sind nicht von Gott und führen früher oder später ins Verderben. Nur Gott alleine kann ein Leben wirklich ändern. Nur er kann die Leere im Herzen füllen. Nur Gott kann den Menschen vor der Hölle retten. Jesus Christus ist der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben.
Mein leben mit Gott
Gott hat mir gezeigt, dass es viel mehr gibt als das Hier und Jetzt. Diese Welt wird eines Tages vergehen. Danach kommt die Ewigkeit. Diese werde ich bei meinem Herrn im Himmel verbringen. Dort wird es weder Leid, noch Schmerz, noch Geschrei geben (Offb. 21,4) Dessen bin ich mir ganz sicher! Es ist eine wunderbare Gewissheit. Durch den Kreuztod Jesu wurden mir alle meine Sünden vergeben. Nun lastet der Zorn Gottes nicht mehr auf mir, da die Gerechtigkeit seines Sohnes meine Schuld getilgt hat.
Gott hat mir ein neues Leben, eine neue Identität, wahre Freude, viele wunderbare Freunde und noch viel mehr geschenkt. Jetzt weiß ich, wofür ich lebe und wieso ich hier bin. Ich habe einen Lebenssinn, Hoffnung, wahres Leben. Diese alle Sachen lassen sich in einer Person zusammen fassen: Jesus Christus.
2008 ließ ich mich im See taufen. Die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis des Glaubens an den Herrn Jesus Christus! Das war einer der glücklichsten Tage in meinem Leben (vielleicht sogar der glücklichste).
Kurz vor der Taufe bin ich aus der katholischen Kirche ausgetreten. Habe erkannt, dass diese Lehre in vielen entscheidenden Aspekten einfach falsch, unbiblisch ist. Es ist eine menschliche Religion. Doch nur das Evangelium kann einen Menschen retten!
Mein Leben ist auch heute nicht ohne Probleme. Meine Behinderung kriege ich immer wieder auf eine unangenehme Weise zu spüren und ich habe öfters negative Gedenken, doch Gott ist da! Er stärkt und ermutigt mich! Ich weiß, dass er mich auf eine ganz besondere Weise gebrauchen möchte! Er tut dies jetzt schon. Mit meinem Leben möchte ich ihn verherrlichen.
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Tags: Bekehrung, errettung, glaube, gott, jesus christus
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Comments (1)
Pawel Gott möchte dich auf eine ganz besondere Weise gebrauchen und in wunderbarer Weise tut Er dies jetzt schon. Sei guten Mutes, denn Gott ist da! Er stärkt und ermutigt dich täglich!
Ja, es gibt viel mehr als das Hier und Jetzt.
Ja, das Evangelium kann einen Menschen retten!
Ja, bei dem Herrn wird es weder Leid, noch Schmerz, noch Geschrei geben (Siehe Offb. 21,4).
Ja, durch den Kreuztod Jesu wurden uns unsere Sünden vergeben. Nun lastet der Zorn Gottes nicht mehr auf uns, da die Gerechtigkeit seines Sohnes unsere Schuld getilgt hat.
Ja, Gott hat uns ein neues Leben, eine neue Identität, wahre Freude, viele wunderbare Freunde und noch viel mehr geschenkt.
Jetzt weiß ich auch, wofür ich lebe und wieso ich hier bin, denn ich habe einen Lebenssinn, Hoffnung, wahres Leben!
Ja Pawel, diese alle Sachen lassen sich in einer Person zusammen fassen: Jesus Christus.
Pawel, ich habe auch mein Leben unter Tränen den Herrn Jesus Christus übergeben!
Ja, nur Gott alleine kann ein Leben wirklich ändern. Nur Er kann die Leere im Herzen füllen.
Nur Gott kann den Menschen vor der Hölle retten und Jesus Christus ist der einzige Weg, die Wahrheit und das Leben. Sei gesegnet!
Josef Sefton