Wie kann Gott so viel Leid in der Welt zulassen?
Wie kann Gott so viel Leid auf der Welt zulassen?
Bevor wir uns über dieses Thema einige Gedanken machen, möchte ich eine Sache klarstellen. Wir Menschen haben eine ziemlich gut ausgeprägte Eigenschaft. Die Eigenschaft, Schuld immer auf jemanden oder etwas zu schieben. Dabei sind wir unglaublich kreativ und erfinderisch. Schuld ist der Autohersteller, die Autowerkstatt, der Ex-Lebenspartner, die schwarze Katze des Nachbarn, das Wetter, die böse Schwiegermutter, Erlebnisse aus der Kindheit, Eltern oder die Regierung. Die Liste könnte unendlich lange fortgesetzt werden. Aber was ist mit mir? Nein! Die anderen sind schuld! Ich bin nur das arme, unschuldige Opfer. Und wenn diese Kreativität doch mal ausgehen sollte, dann gibt es immer noch den bösen Gott.
Vor allem im Bereich der Psychologie wird die Schuld immer auf eine Gegebenheit, Dinge oder Personen geschoben. Man ist ja nur das Opfer und kann nichts dafür.
Bereits die ersten Menschen, Adam und Eva haben haben so gehandelt. Adam hatte Vorwürfe gegenüber Gott und seiner Frau. Er sagte: die Frau, die du mir zu gestellt hast, gab mir von dem Baum. Für Eva war wiederum die Schlange der Schuldige.
Aber – Wer hat aber den Apfel gegessen? Gott oder die Schlange? Sicherlich nicht!
Genauso verhält es sich auch, wenn es allgemein über Leid auf der Welt geht. Natürlich ist man selbst niemals schuld. Also muss ein Schuldiger her! Vielen Menschen scheint Gott dafür der perfekte Sündenbock zu sein. Oft hört man Aussagen wie ” Gott, wie kannst du nur!” Oder ” Gott, wie kannst du so etwas zulassen?”
Heutzutage gibt es auf der Welt sehr viel Leid. Kriege, verschiedenartige Konflikte, Verbrechen, Unfälle, persönliche Schicksale und noch viel mehr Leid. Doch das war nicht immer so. Als Gott Adam und Eva, die ersten Menschen erschuf, gab es diese alle Dinge nicht. Weder Schmerz, noch leid, noch Tod gab es vor dem Sündenfall. Das alles kam erst mit der Sünde in die Welt. Weil der Mensch gesündigt hat und sich für einen Weg ohne Gott entschied. Seit dem ist der Mensch von Grund auf böse und unfähig, Gutes zu tun. Die Bibel sagt es klar. Es gibt keinen der gut ist.
Wer ist nun schuldig?
Wenn beispielsweise ein Autofahrer in der Nacht die Scheinwerfer ausschalten und deswegen einen Unfall bauen würde, dann wäre es doch völlig absurd, den Autohersteller oder die Autowerkstatt dafür verantwortlich zu machen. Doch leider machen es Menschen oft. Sie sind dafür absolut blind, wer wirklich schuldig ist. Stattdessen sucht jeder die Schuld bei den anderen. Bloß selbst nicht schuldig sein!
Bei einem Krieg- Wer drückt den Abzug des Maschinengewehrs? Mensch oder Gott? Bei einem Familiendrama- wer hat die Familie abgeschlachtet? Ein Mensch oder Gott? Wer entführt Flugzeuge? Menschen oder Gott? Aber natürlich Menschen!
Die Menschen haben sich das Leid auf der Welt selbst zuzuschreiben. Ohne Sünde würde es auch das Leid nicht geben. Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben. Der Mensch kann bzw. konnte sich entscheiden, ob er für oder gegen Gott ist. Leider hat der Mensch die zweite Option gewählt.
Gott ist Licht in der Dunkelheit
Kommen wir noch mal kurz auf das Beispiel mit dem Auto zurück. Der Autohersteller hat Scheinwerfer eingebaut, damit man auch in der Nacht sicher fahren kann. Genauso hat Gott den Menschen alle nötigen Instruktionen und Vorgaben gegeben. Wir finden sie in der Bibel. Würde der Autofahrer aus unserem Beispiel die Scheinwerfer an lassen, so würde er in diesem Moment keinen Unfall bauen. Es war also ausschließlich die Schuld des Autofahrers.
Die Bibel sagt: Gott ist Licht. Wer also ohne Gott lebt, lebt in der Finsternis und wird früher oder später entweder an einen Baum zerschellen, mit einen anderen zusammenstoßen oder im Straßengraben landen.
Aber auch gläubige Menschen müssen viel Leid ertragen! Wie ist das zu erklären? Wir alle leben in derselben sündigen und verkommenen Welt. In dieser Welt ist Leid ein fester Bestandteil. Außerdem Kann Gott Leid im Leben auch gebrauchen (obwohl er selbst es nicht verschuldet hat). Beachten muss man ebenfalls, dass niemand – auch einer der wirklich zu Gott gehört nicht sündlos ist. Ihm wird die Sünde nur nicht angerechnet. Weil er Jesus Christus als seinen Herrn und Heiland angenommen hat, hat Gott ihm die Sünden vergeben. Zwar ist er ein neuer Mensch geworden – mit anderen Denken, Herzen und Sichtweise, doch er ist trotzdem fähig zu sündigen.
Gott ist Licht und der Zugang zum Licht ist Jesus Christus. Er starb am Kreuz, damit jeder der will Zugang zu Gott hat.
Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.
(Die Bibel, 1. Johannes 1,5)
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Tags: bibel, gott, jesus christus, psychologie
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