01
November
2011

Yes, we can!

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Als du den Titel gesehen hast und gelesen hast “Yes we can!” Hast du dann an Barrack Obama gedacht? Am achten Januar 2008 hat Barrack Obama diesen Ausspruch in New Hampshire gemacht. Bei seiner Rede im Wahlkampf. Und dieser Slogan ist für ihn das Motto des Wahlkampfs geworden. Ab diesen Tag wo er es gesagt hat. Wer jetzt aber denkt, das kommt von ihm, der hat weit gefehlt. Es war nähmlich so eine Kampfaussage, ein Gewerkschafts-Kampfruf “Yes, we can!” Und das kommt eigentlich schon aus dem Jahr 1972 von den Landarbeitern aus den Sünden, also Texas, Mexico usw. Das haben sie immer von sich gegeben und das ist immer praktisch ihr Schlachtruf gewesen. Und die haben es jetzt einfach übernommen.

Die gesamte Rede von Barrack Obama ist etwas länger und dauert über 13 Minuten. Ich habe den letzten Absatz dieser Rede kopiert. Am Ende seiner Rede sagt er:

Ja, wir schaffen es! Gerechtigkeit und Gleichheit! Ja, wir schaffen es! Chancengleichheit und Wohlstand! Wir können diese Nation heilen! Ja, wie können diese Welt in Ordnung bringen! Ja, wir schaffen es!

Er hatte viel vor. Das hat er sich vorgenommen – das hat er versprochen. Und das ist praktisch sein Markenzeichen geworden. “Yes we can!” Natürlich auch mittlerweile vielfach kopiert – heute von mir, als Motto dieses Abends. Aber meine Absicht dahinter ist nicht, dass wir uns jetzt hier über Politik unterhalten und das wir jetzt schauen, was er davon wirklich umgesetzt hat mit Gerechtigkeit und Gleichheit in Amerika. Das ist jetzt ein Gottesdienst und keine Wahlkampfveranstaltung. Aber da stellt sich natürlich die Frage: Was will er uns jetzt damit sagen? Was steckt dahinter? Und ich habe mir so gedacht – wenn wir uns es jetzt genauer anschauen… Er hatte wirklich große Ziele, oder? Er hat sich für die ganze Nation wirklich etwas vorgenommen und diese Aussage transportiert eine ganze Menge. Das ist jetzt nicht nur einfach eine kluge Aussage, sondern dahinter steckt eine bestimmte Grundeinstellung im Leben. Zum großen Teil ist es sogar eine Lebensphilosophie, die sogar stimmt. Aber wie wir in dem Abschnitt gesehen haben, ist es auch eine Motivation.

Als ich mich für jetzt vorbereitet habe, habe ich an Keiserslautern gedacht. Die mussten gestern gegen Bayern spielen. Und die sind aus der zweiten Liga hoch gekommen und müssen jetzt gegen Bayern. Ich kann mir gut vorstellen, dass in der Kabine dieser Satz fiel: “Leute, wir können es schaffen!” Das ist Motivation. Die Power, der Push: “Leute wenn wir zusammen halten, wenn alle mitmachen und an einem Strang ziehen, wenn der eine für den anderen mitkämpft, können wir er schaffen! Wir können Bayern besiegen!” Naja, es ist gestern 5:1 ausgegangen. …aber man hat es versucht, sich zu motivieren. Wenn wir uns das mal anschauen: Gerechtigkeit, Gleichheit, Chancengleichheit, Ordnung bringen – das sind hohe Ziele. Der Grundgedanke dabei ist: “Leute, wir können es nur schaffen, wenn wir alle an einem Strang ziehen und zusammen arbeiten! Zusammen als eine Gemeinschaft können wir es schaffen! Sei der Ziel auch so hoch!” Mir fehlt so ein Liedtext von Xavier Naidoo ein. “Was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir zu zweit.” Das ist auch dieses Prinzip. Zusammen erreicht man viele Ziele. Und das ist die Botschaft, die wie ich denke, viele dazu bewegt hat, Obama zu wählen. Weil er sie alle mit ins Boot genommen hat und sagte “Wir zusammen können es schaffen!” Eine Aussage eines Regional-Managers lautete: “Man darf keine Resignation zulassen. Die Stimmung muss sein: Ja, wir schaffen das!” Man muss eine bestimmte Einstellung bei den Menschen erzeugen, damit sie vorwärts schauen, vorwärts gehen.

Wir können mal einen Blick in die Geschichte werfen. Was ist durch gemeinschaftliche Leistung alles so entstanden? Nennen wir einfach die Mobilität als Beispiel. Das wir heute so schnell von A nach B kommen, ist nicht die Leistung eines Einzelnen. Noch vor ca 100 Jahren da ging es nur mit Pferden, einer Pferdekutsche oder zu Fuß. Und heute fahren wir z.B. von Paderborn nach Lippstadt-Flughafen und in wenigen Stunden sind wir auf der anderen Seite der Welt. Wahnsinn was wir erreicht haben! Uns ging es nie so gut wie jetzt! Früher dauerte eine Weltumsegelung – wenn du es überhaupt überlebt hast – Jahre. Naja die wussten nicht mal wo genau sie langfahren sollten. Nennen wir als einen anderen Beispiel die Architektur. Vor noch nicht allzulanger Zeit war es eine Seltenheit, in solch sicheren Häusern zu wohnen, wie wir es jetzt tun. Das die Fekalien oder Abwasser usw. nicht über die Straße laufen…. das war noch vor recht kurzer Zeit der Fall. Das alles ist nicht die Leistung eines Einzelnen. Hier haben alle mitgearbeitet. Das Burj Khalifa in Dubai ist mit 828 Metern Höhe das höchste Gebäude der Welt. Das Gebäude wurde innerhalb von nur 6 Jahren aufgebaut. Früher brauchten die Leute für viel weniger das drei- oder vierfache an Bauzeit. Wahnsinn was wir Menschen nicht schon alles gebaut haben.

Oder Medizin! Wenn du dich im 19. Jahrhundert durch eine einfache Wunde infiziert hast, dann bist du gestorben. Dann war es vorbei! 1930-1940 kam dann das Penicillin und man hat es weiterentwickelt, weitergeforscht usw. Auch da heben alle zusammen gearbeitet. Heute gehst du zum Arzt, bekommst ein Antibiotikum und oft ist alles wieder gut. Gerade in den letzten hundert Jahren und gerade durch den Computer schießen die Innovationen nur so in die Höhe! Wenn man sich das alles anschaut, könnte man doch locker sagen: “Wir Menschen können es! Wir haben es voll drauf!” Mir fällt gerade ein… wenn du dir die Uni-Bibliothek anschaust – wie viel Wissen sie beinhaltet, da gibt es über eine Million Bücher. Wenn ich sie betrete und Bücher für mein Studium suche… alleine diese Nummernkombination, die helfen soll ein Buch zu finden, ist eine Wissenschaft für sich. Es gibt vier Buchstaben. Da musst du schauen, welche Nummer das Buch hat, welche Etage erstmal, und dann läufst du durch diese Regale. Eine Menge von Büchern. Ich habe nicht mal einen Bruchteil von dem Wissen, welches in diesen Büchern steckt. Aber wir alle zusammen haben dieses ganze Werk geschaffen. Da kann man wirklich auf den Gedanken kommen: “Wir haben es wirklich voll drauf!”

Und wenn wir Menschen vor großen Herausforderungen stehen, dann ist dieses Denken selbstverständlich. Die Frage ist: Wann ist der Punkt / die Grenze zur Hochmut überschritten? Wann ist der Übermut, der Hochmut überschritten und man vergisst, wie zerbrechtlich doch das menschliche Leben ist. Wie wir doch oft den Naturgewalten hilflos ausgeliefert sind. Beispielsweise jetzt mit dem Schnee. Wir haben jetzt wieder Hochwasser-Saison und sind machtlos. Ich habe gerade die Bilder vor dem Hochwasser des Jahrhunderts in Deutschland vor den Augen, wo all die Menschen zusammen geströmt sind, um den Deich aufzuschichten. Dazu bildeten alle eine ganze Menschenkette. Um zu verhindern, dass das Wasser rüber fließt. Was wäre, wenn jeder einzelne sagen würde: “Hier ist mein Haus, mein Garten – ich türme meine Sandsäcke auf und sehe zu, dass ich alleine im Trockenen bleibe.” Das hätte garnichts gebracht. Der Einzelne wurde völlig verloren gehen in den Fluten. Ich denke, wir kennen alle Menschen, die genau so sind. Sie sagen genau das: “Ich brauche deine Hilfe nicht! Ich kann es alleine schaffen!” Solche Menschen sind nicht wirklich sympathisch. Man will ihnen helfen, da man weißt, die haben Hilfe sehr nötig, doch sie nehmen keine Hilfe an. Sie sind stolz und hochmutig. Schon in dem Satz “Ich schaffe es alleine.” steckt Hochmut. Jetzt eine kleine Zusammenfassung, die wichtig für den nächsten Punkt ist:

Dieses Glauben will uns eine bestimmte Einstellung mit geben. Wir können große Ziele die vor uns stehen nur erreichen, wenn wir alle zusammen arbeiten. Wenn wir zusammen stehen, können wir es erreichen. Und das ist gleichzeitig eine Motivation für viele. Die Menschheitsgeschichte ist voll von Beispielen, wo man mit gemeinsamer Leistung große Ziele erreicht hat. Und doch schalten die meisten Menschen in den “Ich-Modus” und sagen “Ich schaffe es alleine.” Aber ich denke, wir kennen dieses Prinzip aus unseren Alltag nur allzu gut. So gut wie überall taucht es auf. Wir wissen das – wir kennen das. Arbeitsteilung ist nur ein Stichwort.

Ich denke, weil wir es jetzt verstehen, können wir auch verstehen, wieso Gott es so schwer mit uns hat. Schauen wir uns einfach mal nur seine Idee an. Er hat sich gedacht: “Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine ist.” Das ist der erste Ansatzpunkt mit den Menschen. Da steckt eigentlich schon dieses gemeinsame drin.

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen4 machen nach unserem Bild, uns ähnlich;
(Die Bibel, 1. Mose 1,26)

Auch bei Gott sehen wir etwas gemeinsames. Wir machen es zusammen! Und dann sagt er weiter:

Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!
(Die Bibel, 1. Mose 2,18)

Deshalb gibt es die Ehe, Familien, Freundschaften. Es ist nicht gut, wenn du alleine bist. Das ist Gottes Idee – das ist Gottes Gedanke. Der Mensch soll nicht alleine sein. Wir sehen: Einsamkeit ist nicht gut für den Menschen. Gott sagt es: “Es ist nicht gut und ich habe den Menschen so angelegt und so gemacht, uns zum Bilde, mir ähnlich, dass er Gemeinschaft braucht.” Er braucht die Beziehung mit einen anderen Menschen. Wir brauchen einander. Und was wir noch am allermeisten brauchen ist Gott dabei. Denn da kommen wir her. Leider wergessen wir das oft. Und Gottes Gedanke ist: “Ich mache den Menschen, um mit ihm zusammen zu sein.” Also Gemeinschaft zu haben. Wir beide gehen zusammen durch dieses Leben. Der Mensch ist dafür bestimmt, in Gegenwart Gottes zu leben, also da wo auch Gott ist. Die Bibel spricht oft vom Angesicht Gottes. Mit Gott zu leben! Aber in gemeinsamen Beziehungen muss es immer die Möglichkeit geben, auch nein zu sagen. Sonst funktioniert es nicht. “Nein, ich möchte nicht! Nein, ich will nicht!” Und der Mensch glaubte diesen Irrtum, dass er selbst Gott sein könnte. Manche haben diesen Glauben bis heute nicht aufgegeben und meinen: “Wir sind dafür geschaffen, selber Gott zu sein!” Aber das wird schon auf den ersten Seiten der Bibel als eine Lüge enttarnt. “Du kannst selbst gott sein” In der Hoffnung, einmal diese Stellung zu erreichen, glaubt der Mensch diese Lüge. Er bricht aus dieser Gemeinschaft mit dem Schöpfer hinaus. Frei nach dem Motto: “Ich schaffe es auch alleine. Ich brauche da keinen Gott der mir sagt, was ich machen- und was ich lassen soll.” Hochmut pur! Wenn wir dann die Menschheit so betrachten, da hat sie viel erreicht. Viele Innovationen hervorgebracht und gemeinsam viel erreicht. Aber es ist wirklich nicht alles Gold was glänzt. Die Geschichte der Menschheit ist wirklich nicht nur eine grandiose Erfolgsgeschichte. Denken wir doch einmal an die Dinge die Menschen einander antun. Wenn wir die Nachrichten anschalten, einfach schauen, was die Menschen einander antun. Sei es sich umbringen, foltern oder andere schrecklichen Dinge, die wir einander antun. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Schlechtigkeit in den Menschen ist als Folge dessen was der Mensch gesagt hat: “Ich schaffe es alleine! Ich brauche dich nicht! Ich kann alleine meinen Weg finden und in den Himmel komme ich so oder so. Sei es durch eigene Anstrengung, durch die Art und Weise wie ich mich einsetze und versuche auf meine Art und Weise den Himmel zu erreichen. Den Maßstab Gottes zu erreichen… Ich schaffe das alles alleine! Ich brauche dich dazu nicht!” Und wir Menschen können Eigenbrödler und Egoisten schon nicht leiden oder? Wenn wir mit einen Egoisten z.B. zusammen arbeiten müssen – das können wir nicht abhaben. Wir Menschen können es schon nicht leiden, aber auf einer anderen Ebene mit Gott machen wir genau dasselbe. Wir gehen unseren eigenen Weg, machen unser eigenes Ding, sind voll egoistisch, denken nur an uns und an unser Vorteil. Und wir können es nicht leiden. Wie muss es dann für Gott sein, wenn der Mensch seinen eigenen Weg geht. Weg von ihm und meint: “Ich kann alleine!” Gott nennt es sogar Sünde. Ich habe einen Bibelvers ausgesucht. …erstmal nur der erste Teil… Er steht in Jesaja.

Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg;
(Die Bibel, Jesaja 53,6a)

Was heißt das? Wieso nennt es Gott Sünde überhaupt? Wenn wir unseren eigenen Weg gehen, dann gehen wir in die Irre, sagt der Vers. Das heißt wir verlaufen uns förmlich auf unseren eigenen Weg. Das ist so wie Schafe die nur auf ihren Weg gucken und garnicht schauen wo es langgeht. Irgendwann finden sie sich ganz alleine wieder. “Verlaufen! Wo muss ich lang? Wohin? Ich habe nur mich im Kopf gehabt. Nur meine Ideen, meine Gedanken… Ich wollte mich verwirklichen, schönes Gras essen… Ich wollte, dass es mir gut geht.” Sinn und Zweck verloren – komplett! Dann ist es vorbei. Und deshalb ist das für Gott Sünde. Wir denken an die Grundidee Gottes: Gemeinschaft, Beziehung. Das ist sein Grundgedanke. Das ist genau so wie in einer Ehe. Ich denke das ist echt ein gutes Beispiel. Der Sinn und Zweck von Ehe ist, dass wir uns gesagt haben: Wir wollen zusammen durch das Leben gehen. Gemeinsam wollen wir das Leben gestalten und den Weg zu zweit gehen. Wenn jetzt der eine beginnt nur auf sich zu achten, sein Ding zu machen, auf seinen Partner nicht mehr achtet, ihn quasi aus den Augen verliert und auf einmal gar keine Beziehung mehr möglich ist, dann ist der Sinn und Zweck der ehe verloren gegangen. Das Ziel ist weg. Wenn man sich ein Versprechen gegeben hat, dann ist man schuldig. Schuld gegenüber den anderen ist da. Weil ich in der Beziehung meinen eigenen Weg gegangen bin und habe den Partner verloren. Der Sinn und Zweck wofür es da war, ist verloren gegangen. Es geht nur wieder wenn wir umkehren, zurückkommen und Vergebung geschieht. Der andere muss mir vergeben. Ich kann nicht einfach so tun als wäre nichts gewesen und von heute auf morgen ist alles wieder gut. Das geht so nicht. Das wissen wir selbst. Wir wissen es aus unseren Beziehungen, dass es so nicht funktioniert.

Bei Gott ist es genau so. Gott weißt ganz genau wie es um uns steht. Er weißt ganz genau wo du stehst, wo du bist und auf welchen Weg du dich befindest. Er weißt er ganz genau. Und das wir Menschen das Ziel verlassen haben für den er uns bestimmt hat. Diese Gemeinschaft, diese Beziehung… Der Sinn uns Zweck des Lebens ist verloren gegangen. Es ist weg! Deshalb kann er sagen: “Es ist falsch – Es ist Zielverfehlung!” Sünde ist immer Zielverfehlung. Das Ziel ist voll verfehlt wenn der Mensch seinen eigenen Weg geht und nicht in der Beziehung mit Gott ist. Aber der obere Vers hört hier nicht auf, sondern geht sogar weiter:

aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.
(Die Bibel, Jesaja 53,6b)

Was genau soll es heißen? Ich denke das ist genau so wie in dieser Ehesituation. Da wo Schuld ist, braucht es Vergebung. Wenn wir ein Gesetzt übertreten haben, müssen wir büsen. Wenn wir Mist gebaut haben, müssen wir uns entschuldigen. Es ist immer dieses Prinzip. Und genau das gleiche ist auch bei Gott. Wenn wir vor Gott Schuld haben, dann muss es bereinigt werden. Und weil es Gott einfach wichtig ist, das wir zu ihn zurück kommen können, das wir überhaupt die Möglichkeit haben, zu ihm zurück zu kehren, hat er selbst eine Möglichkeit erschaffen. Hier steht nicht, dass wir irgendwas gemacht hätten. Sondern er hat die Möglichkeit geschaffen. Er nahm unsere Schuld und legte sie auf ihn. Hier ist natürlich Jesus Christus gemeint. Und wenn wir diesen Vers als ein Ganzes verstehen:

Obwohl du deinen eigenen Mist machst, deinen eigenen Weg gehst, fern von Gott bist, hat er die Schuld, die du auf dich geladen hast auf Jesus Christus gelegt. Um die Möglichkeit zu schaffen, dass du – wenn du es erkennst – umkehren kannst. Das du die Möglichkeit hast zu ihm zurück zu kommen. Da wo du herkommst. Er, Jesus Christus hat für deinen Egoismus bezahlt.

Im Neuen Testament steht, dass er den Schuldschein – es gibt einen Schuldschein für jeden von uns – ans Kreuz geheftet hat. Er hat ihn bezahlt und die Möglichkeit erschaffen, dass wir umkehren können. Er wartet und sein Wunsch besteht immer noch. Der Grundgedanke von Gott ist Gemeinschaft mit den Menschen. Ein gemeinsames Leben. Und dieser WUnsch ist immer noch da. Es besteht die Möglichkeit, diese Beziehung wieder einzugehen. Alles ist getan! Nicht weil wir irgendwie gut sind oder irgendetwas getan hätten… Gott hat es getan! In Jesus Christus. Gott sagt, dass nach dem Tod auf uns eine Ewigkeit wartet. Ein sehr großes Ziel, auf das wir hinleben. Ob wir es wissen oder nicht. Eine Ewigkeit bei Gott zu verbringen, schaffen wir nicht alleine. Niemals! Niemals werden wir, du oder ich, dieses Ziel erreichen. Da kannst du noch so oft sagen: “Ich schaffe es auch alleine!” Das wirst du nicht schaffen. Entweder wirst du resignieren an den hohen Maßstab, welchen Gott an dein Leben anlegt, oder du wirst hochmütig und wirst es garnicht erst sehen, dass du falsch liegst. Du wirst das Ziel nicht erreichen. Dieses Ziel können wir nur mit Gott erreichen. Sonst gar nicht. Nur mir ihm zusammen können wir es schaffen. Das ist Motivation. Mit ihn zusammen zu gehen, zu leben. Die Möglichkeit ist da. Egal wo du stehst umzukehren und diese Beziehung mit Gott wieder einzugehen. Die Möglichkeit besteht.

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Eine Predigt vom 180 Grad-Gottesdienst vom 23.01.2011. Redner: Johann Berg. Einige Sätze dieser Predigt wurden für die geschriebene Sprache etwas angepasst.

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