07
November
2011

7 Todsünden – Teil 1

  • Facebook
  • Twitter
  • Delicious
  • Digg
  • StumbleUpon
  • Add to favorites
  • Email
  • RSS

7 Todsünden
(*)

Die 7 Todsünden im Katholizismus

Im ersten Teil des Artikels über die 7 Todsünden geht es um die 7 Todsünden in der Lehre der katholischen Kirche / des Katechismus. Im zweiten Teil wird es um die Sichtweise der Bibel gehen.

Eine kleine Definition vorab: Als Todsünden werden im Katechismus der Katholischen Kirche ein paar besonders schwere Sünden bezeichnet. Beispielsweise Mord oder Ehebruch.

Es folgt eine Auflistung der 7 Todsünden bzw. der Ursachen mit jeweils einer kurzen Erklärung. Ich bitte um Verständnis, dass wirklich nur die wichtigsten Aspekte genannt- und einiges weggelassen wurde. Aber für eine kurze Zusammenfassung sollte es genügen. Zu den 7 Todsünden gehören:

Hochmut
Beim Hochmut handelt es sich um eine Haltung in der die eigenen Fähigkeiten / die eigene Persönlichkeit besonders hervorgehoben wird. Hochmut ist gleichzusetzen mit Anmaßung, Überheblichkeit oder Einbildung.

Geiz
Als Geiz bezeichnet man eine übertriebene oder zwanghafte Sparsamkeit ohne teilen zu wollen.

Wollust
Insbesondere die sexuelle zügellosigkeit. Bei der Wollust muss es sich nicht unbedingt um körperliche Aspekte handeln. Ebenfalls erotische Fantasien gehören dazu.

Zorn
Der Zorn / die Aggresivität eines Menschen. Zu dieser Todsünde gehört auch Rachsucht, Wut oder Vergeltung.

Völlerei
Mit anderen Worten: Unmäßigkeit. Beispielsweise Fressucht, aber auch jegliche Art von Maßlosigkeit.

Neid
Ein Verübeln der Besserstellung eines Mitmenschen. Auch Missgunst, Habsucht oder Eifersucht.

Faulheit
Ein Mangel an Willen, etwas konkretes zu tun bzw. zu arbeiten.

Nach der Lehre der katholischen Kirche ist nicht jede Sünde gleich schwer. Also ist nicht jede Sünde gleich eine Todsünde! Bei einer Todsünde handelt es sich um eine besonders schwere Sünde, die insgesamt drei Kriterien erfüllen muss. Die wären:

- Die Sünde muss besonders schwerwiegend sein und insbesondere direkt gegen ein oder mehrere der 10 Geboten verstoßen. Paradebeispiel: Mord oder Ehebruch.

- Man muss die Sünde bei / mit vollem Bewußtsein begangen haben.

- Letztendlich muss die sündige Handlung aus freiem Willen geschehen!

Das Begehen einer Todsünde zieht bestimmte Konsequenzen nach sich. Sie führt zum Verlust der heiligmachenden Gnade und schließt vom Reich Christi aus. Das ist der zweite – ewige Tod (Hölle). Man kann die heiligmachende Gnade (das Heil) jedoch wiedererlangen. Dies kann auf mehrere Weisen geschehen: Durch die Taufe, (1) Beichte oder die Krankensalbung.

So weit so gut… was sagt aber die Bibel, das Wort Gottes dazu wirklich? Dazu mehr im zweiten Teil des Artikels. Im Vorab eine kurze Zusammenfassung:

Das alles hat mit dem echten Wort Gottes herzlich wenig zu tun. Für Gott gibt es keine schwerere oder leichtere Sünde. Sünde ist Sünde und der Lohn der Sünde ist der Tod! Es ist demnach egal, ob man Ehebruch begangen, jemanden umgebracht- oder irgendwann eine kleine Notlüge benutzt hat. Allgemein gilt: Die Sünde trennt von Gott – egal um welche es sich auch handeln mag. Dabei ist jeder Mensch von vorneherein ein verlorener Sünder auf dem Weg in die ewige Verdammnis und hat Vergebung nötig. Diese Vergebung gibt es nur in Jesus Christus.

——————-

weiter zum 2. Teil

(*) Diese Bild ist gemeinfrei, weil die urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.

Share and Enjoy

Gespeichert unter: Allgemein

Tags: , , ,

Trackback von deiner Seite.

Comments (1)

Leave a comment